Ermedin Demirovic bewies am Samstag, dass er der entscheidende Faktor für die Traum‑Saison des VfB Stuttgart ist. Mit einem frühen Treffer in der 15. Minute und einem späten Treffer in der 84. Minute sicherte er dem Team nicht nur den 3:1‑Sieg gegen den 1. FC Köln, sondern hielt damit die Hoffnungen auf den Einzug ins DFB‑Pokal‑Halbfinale, die Europa‑League‑Playoffs und die Qualifikation für die Champions League am Leben.
Der 27‑jährige Stürmer, der bereits in der Vorserie gegen den SC Freiburg als Joker‑Treffer zum Sieg beigetragen hatte, zeigte erneut seine Trefferinstinkte. Sein erstes Tor brachte Stuttgart in Führung, während sein zweites den Sieg endgültig besiegelte, nachdem Köln kurzzeitig durch ein 1:1 ausgeglichen hatte.
Das Ergebnis stärkt Stuttgart in der Bundesliga‑Tabellenmitte und lässt das Team weiterhin im Rennen um die Champions‑League‑Plätze. Gleichzeitig eröffnet das Pokal‑Ergebnis den Weg ins Halbfinale, während das bevorstehende Duell gegen Celtic Glasgow um 21 Uhr am Donnerstag die Playoffs in der Europa‑League einleiten wird.
Der Spielverlauf: Chancen, Gegentreffer und das späte Finale
Stuttgart startete mit hohem Tempo. Bereits nach 71 Sekunden war Deniz Undav frei vor dem Kölner Tor, doch Torwart Marvin Schwäbe parierte den Lupfer souverän. In der 15. Minute setzte Chris Führich eine präzise Halbfeldflanke für Jamie Leweling, dessen Kopfballablage Demirovic zum 1:0 verhalf.
Der Kölner Trainer Lukas Kwasniok ließ seine Mannschaft nicht aufgeben. Trotz mehrerer Chancen, darunter ein Schuss von Marius Bülter, blieb das Ergebnis bis zur Pause unverändert. In der zweiten Hälfte erspielte Köln durch einen schnellen Gegenstoß das 1:1, als Ragnar Ache vor Alexander Nübel das Tor traf (79.).
Stuttgart reagierte sofort. Ramon Henriks brachte von der linken Seite eine gefährliche Flanke ein, die Demirovic per Volley verwertete (84.). Der Treffer ließ das Spiel endgültig entscheiden, während Undav in der Nachspielzeit (90+2) den Endstand auf 3:1 brachte.
Stimmen aus dem Stadion: Trainer und Gegner kommentieren
VfB‑Trainer Sebastian Hoeneß zeigte sich nach dem Spiel zufrieden. „Die Mannschaft glaubt bis zum Schluss an sich“, sagte Hoeneß im Sportschau‑Mikrofon und betonte die Bedeutung des Sieges für die laufenden Wettbewerbe.
Köln‑Trainer Lukas Kwasniok würdigte die Leistung seiner Mannschaft, räumte jedoch die überlegene Spielweise Stuttgarts ein. „Glückwunsch an den VfB, dass sie diese Spieler in ihren Reihen haben“, kommentierte Kwasniok nach dem zweiten Stuttgarter Treffer.
Was bedeutet das Ergebnis für die Traum‑Saison?
Der Sieg stärkt Stuttgart nicht nur im Kampf um die Champions‑League‑Plätze, sondern eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit, im DFB‑Pokal das Halbfinale zu erreichen – ein Schritt, der nach dem 3:0‑Sieg gegen Holstein Kiel am 3. Februar bereits eingeleitet wurde. In der Europa‑League steht das Team nun vor den Playoffs gegen Celtic Glasgow, die am kommenden Donnerstag um 21 Uhr ausgetragen werden.
Mit drei noch offenen Turnieren hat Stuttgart die Chance, in jeder Hinsicht zu glänzen. Der nächste Bundesligakonfrontation findet am Sonntag um 19:30 Uhr gegen den 1. FC Heidenheim statt und könnte den Weg zur Champions‑League‑Qualifikation weiter ebnen.
Ausblick: Nächste offizielle Termine
Stuttgart wird am Sonntag um 19:30 Uhr gegen den 1. FC Heidenheim antreten, ein Spiel, das entscheidend für die Position im oberen Tabellendrittel sein kann. In der Europa‑League folgt am Donnerstag das Hinspiel der Playoffs gegen Celtic Glasgow um 21 Uhr. Der DFB‑Pokal‑Halbfinale wird nach Abschluss der aktuellen Spieltage festgelegt.
Die Fans können sich likewise auf ein spannendes Wochenende freuen, das über die weitere Entwicklung von Stuttgarts Traum‑Saison entscheiden könnte. Teilen Sie Ihre Eindrücke und diskutieren Sie mit – wir freuen uns auf Ihre Kommentare.
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