Longest Living Zodiac Sign: New Study Reveals

by Grace Chen

Eine aktuelle Untersuchung der Universität Greifswald hat ergeben, dass der Geburtsmonat einen messbaren Einfluss auf die Lebenserwartung haben kann – insbesondere für Menschen, die im November geboren wurden. Die Analyse von über sechs Millionen deutschen Todesfällen durch Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen legt nahe, dass diese Gruppe im Schnitt sieben bis elf Monate länger lebt als Personen, die in anderen Monaten geboren sind. In astrologischer Fachsprache bedeutet das, dass die Sternzeichen Skorpion (24. Oktober – 22. November) und Schütze (23. November – 21. Dezember) statistisch zu den langlebigsten gehören.

Die Studie, die im Februar 2026 veröffentlicht wurde, untersuchte Sterbedaten, die vom Statistischen Bundesamt bereitgestellt wurden, und korrelierte sie mit dem Geburtsmonat der Verstorbenen. Forschende der Medizin‑ und Epidemiologie‑Abteilung der Universität Greifswald stellten fest, dass Novemberkinder ein signifikant niedrigeres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen aufweisen. Die Autoren vermuten, dass mehrere Faktoren – von der Intensität des Sonnenlichts über die Ernährung der Mutter während der Schwangerschaft bis hin zu saisonalen Umweltbedingungen – die frühe Entwicklung beeinflussen und langfristige Gesundheitsvorteile erzeugen könnten.

Obwohl die Ergebnisse statistisch robust sind, betonen die Wissenschaftler, dass die astrologische Interpretation nicht als medizinischer Rat zu verstehen sei. „Die Daten zeigen einen Zusammenhang zwischen Geburtsmonat und Lebenserwartung, nicht jedoch, dass das Sternzeichen selbst einen biologischen Mechanismus darstellt“, erklärte ein Studienleiter, dessen Name in der veröffentlichten Analyse nicht genannt wurde.

Methodik und Hauptbefunde der Greifswalder Analyse

Die Forscher*innen nutzten einen Datensatz von mehr als sechs Millionen Sterbefällen, die ausschließlich auf Herz‑ und Kreislauferkrankungen zurückzuführen waren. Durch statistische Modellierung konnten sie den Einfluss des Geburtsmonats isolieren, indem sie andere Variablen wie Geschlecht, sozioökonomischen Status und regionale Gesundheitsversorgung kontrollierten. Die Resultate zeigten, dass Personen, die im November geboren wurden, im Mittel sieben bis elf Monate länger lebten als ihre Altersgenossen, die in anderen Monaten geboren waren.

Die Analyse identifizierte drei mögliche Erklärungsansätze:

  • Die geringere Exposition gegenüber extremen Sonneneinstrahlungen im späten Herbst könnte die fetale Entwicklung positiv beeinflussen.
  • Ernährungsgewohnheiten der Mütter im Herbst, etwa ein höherer Verzehr von Vitamin‑D‑reichen Lebensmitteln, könnten die Gesundheit des Fötus stärken.
  • Seasonale Unterschiede in Luftqualität und Infektionsrisiken könnten das Immunsystem von Neugeborenen langfristig prägen.

Die Studie weist jedoch darauf hin, dass diese Faktoren nur hypothetisch sind und weitere Forschung erfordern, um kausale Zusammenhänge zu bestätigen.

Astrologische Deutungen versus wissenschaftliche Evidenz

Aus astrologischer Sicht gelten Menschen, die zwischen dem 24. Oktober und dem 21. Dezember geboren sind – also Skorpione und Schützen – als besonders widerstandsfähig. Die Greifswalder Analyse liefert zwar statistische Unterstützung für die Langlebigkeit dieser Gruppe, jedoch ohne einen direkten Bezug zu astrologischen Eigenschaften. Fachleute für evidenzbasierte Medizin warnen davor, solche Korrelationen als Bestätigung von Horoskop‑Behauptungen zu interpretieren.

Ein unabhängiger Kommentar von einem Facebook‑Beitrag der Harper’s Bazaar Germany betont, dass die Popularität von Sternzeichen‑Studien oft auf emotionalen Resonanzwert zurückzuführen sei, nicht auf wissenschaftliche Rigorosität.

Praktische Implikationen für die öffentliche Gesundheit

Die Erkenntnisse könnten langfristig Einfluss auf Präventionsstrategien haben. Wenn saisonale Faktoren tatsächlich die kardiovaskuläre Gesundheit beeinflussen, könnten Aufklärungskampagnen für schwangere Frauen gezielt Empfehlungen für Ernährung und Sonnenexposition im Herbst enthalten. Zudem könnte die Analyse dazu beitragen, Risikoprofile für Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen weiter zu verfeinern.

Gesundheitsbehörden betonen jedoch, dass individuelle Lebensstilfaktoren – wie ausgewogene Ernährung, regelmäßige Bewegung und Rauchverzicht – nach wie vor die wichtigsten Determinanten für ein langes und gesundes Leben sind. Der Geburtsmonat ist lediglich ein kleiner Baustein im komplexen Puzzle der Gesundheit.

Ein Blick in die Zukunft

Die Forscher*innen planen, die Analyse auf weitere Krankheitsbereiche auszuweiten, darunter Atemwegserkrankungen und Krebs, um zu prüfen, ob ähnliche saisonale Muster existieren. Darüber hinaus soll ein Follow‑up‑Projekt die potenziellen biologischen Mechanismen, etwa Vitamin‑D‑Spiegel bei Neugeborenen, genauer untersuchen. Interessierte Leserinnen und Leser können die offizielle Studienveröffentlichung voraussichtlich im kommenden Jahr im Journal of Epidemiology and Community Health nachlesen.

Während die Frage bleibt, welches Sternzeichen am längsten lebt, liefert die Greifswalder Studie einen wertvollen Hinweis darauf, wie frühe Umweltbedingungen die Lebenserwartung prägen können. Weitere Forschung wird klären, inwieweit diese Erkenntnisse in präventive Gesundheitsstrategien einfließen können.

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